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  Höxteraner Fachgespräche
  Engere Zusammenarbeit für reibungsloseren Schulübergang vereinbart
 

[fok] Rund dreißig Lehrerinnen und Lehrer von acht Schulen der Sekundarstufe I des Kreises Höxter sowie des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung trafen sich zu den fünften "Höxteraner Fachgesprächen". Die anwesenden Pädagogen einigten sich auf eine engere Zusammenarbeit, um den Übergang der Schülerinnen und Schüler von den Haupt- und Realschulen zum Berufskolleg erfolgreicher zu gestalten.

Es sei ein Ziel dieses Treffens, so der kommissarische Leiter des Berufskollegs, Matthias Alexander Groß, die derzeit bestehenden Übergangsschwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler in das System des Berufskollegs zu verringern. Dies sei aber nur dann möglich, so Groß weiter, wenn die Zubringerschulen und das Berufskolleg in einen intensiven Austausch träten. Neben dem intensiven Austausch über die jeweilige Lernsituation in den unterschiedlichen Schulformen stand auch die Information über die Unterrichtsmaterialien und Klausurausgaben auf der Tagesordnung.

In Arbeitsgruppen zu den Fächern Deutsch, Englisch, Mathe/Physik sowie Gesellschaftslehre/Politik wurden nähere Vereinbarungen zu der weiteren Zusammenarbeit getroffen. So soll der Erfahrungsaustausch in allen Gruppen auch in der Zwischenzeit weiter fortgesetzt werden. Gemeinsam mit der Gruppe der Schulleiter wurde zudem beschlossen, dass die Höxteraner Fachgespräche demnächst möglichst jährlich nach den Anmeldungszeiträumen stattfinden sollen. Im Bereich der Fächer Gesellschaftslehre/Politik einigten sich die Lehrerinnen und Lehrer darauf, dass die Themenbereiche "Die EU und der Anschluss der Türkei", "Das Regierungssystem in der Bundesrepublik Deutschland" und "1989 - der Anschluss der DDR an die Bundesrepublik" geeignete Themen wären, die in der Sekundarstufe I umfangreich behandelt werden könnten. Damit diese Überlegung zu einer verbindlichen Vereinbarung werden kann, bedarf es jedoch, wie auch bei den Vereinbarungen der anderen Fachgruppen, der Abstimmungen in den entsprechenden Fachkonferenzen.

Damit die Arbeit für einen besseren Übergang der Schülerinnen und Schüler auf noch breiterer Basis gestellt werden könne, so Groß abschließend, würden die bisher nicht beteiligten Schulen von den Ergebnissen informiert, so dass diese im nächsten Jahr entsprechend informiert die weitere Zusammenarbeit mitgestalten könnten.