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berufskolleg des kreises höxter für wirtschaft und verwaltung |
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| Gelebte Nähe zur Wirtschaft am Berufskolleg Höxter - Zeitarbeit in der Fachschule | |
Edgar Terhar informierte engagiert über die Möglichkeiten der Zeitarbeit als ein Element der Personalbeschaffung. |
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Höxter. (fok) Überstunden, Arbeitszeitkonten, Teilzeitarbeit auf der einen – befristete Verträge, Zeitarbeit und Outsourcing auf der anderen Seite, die Studierenden der Fachschule im Berufskolleg Höxter konnten bei diesen Fragen des Personalmanagements auf kompetente Auskunft eines externen Fachmannes zurückgreifen. Edgar Terhar, Leiter von Piening Personal-Service in Höxter informierte über 90 Minuten zum Thema Zeitarbeit und stand Rede und Antwort. Unter dem Motto „vom Nothelfer zum strategischen Partner“ stellte Terhar neben der Geschichte der Zeitarbeit in Deutschland, und hier besonders der Firmengeschichte der Piening Personal-Service GmbH, auch die Dienstleitungen, Geschäftsbereiche und gesetzlichen Grundlagen dar. „Da der Bereich des Personalmanagements ein Arbeitsfeld der zukünftigen staatlich geprüften Betriebswirte ist, sind die Möglichkeiten und Elemente Personalbeschaffung, und damit auch der Zeitarbeit, ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung“, so Andreas Krog, Lehrer am Berufskolleg Höxter. „Fachschule meets Praxis“, wie Krog ergänzte, „dies ist ein Leitgedanke des Berufskollegs, und deshalb wollen wir in vielen Bereichen der Ausbildung auf Experten zurückgreifen, um die Studierenden auf dem neuesten Stand zu haben.“ So wurden dann auch Fragen der Arbeitnehmerüberlassungsverträge und des Weisungsrechts der Entleiher ebenso geklärt wie die Merkmale der Vermittlungsdatei beim Vermittler zu den Leiharbeitnehmern. Der gesetzliche Rahmen bildete in diesem Zusammenhang den Schwerpunkt. So betonte Terhar, dass durch das Equal Treatmant festgelegt sei, dass „dem Leiharbeitnehmer das gleiche Entgelt und die gleichen Arbeitsbedingungen zu gewähren sind, wie einem vergleichbaren Arbeitnehmer im Entleihbetrieb“. Ausnahmen ergäben sich im bereich des Tarifvertrags der Zeitarbeitbranche und in den ersten sechs Wochen bei aus der Arbeitslosigkeit eingestellten Leiharbeitnehmern, so Terhar weiter. Das Berufskolleg ist vom Erfolg dieses Bestandteils der Praxisanbindung als Bestandteil der Qualität der Lehre überzeugt. „Dass die Studierenden die Möglichkeit der inhaltlichen Auseinandersetzung gern nutzten“, so Krog abschließend, „sieht man daran, dass die Veranstaltung mit gut 90 Minuten weit länger dauerte, als veranschlagt. |
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