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  IT-Fortbildung für Schulen am Berufskolleg Höxter

Arbeitserleichterung mit Xenocode

   
 

Höxter. (fok) Eine umfangreiche Softwareauswahl, eine Anwendungsgeschwindigkeit, als wenn die Software auf dem eigenen Rechner wäre – und das alles ohne umständliche Installationen auf den Festplatten der Arbeitsplatzrechner. „Virtualisieren statt installieren“ - unter diesem Motto veranstaltete das Berufskolleg Höxter einen Workshop zur Entwicklung der IT-Betreuung in Schulen.

Volker Michels, Systemtechniker des Kreises Höxter informierte die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen im Kreis Höxter über die neuen Möglichkeiten. „Mit Hilfe der Virtualisierungs-Werkzeuges Xenocode können der Betreuungsaufwand auf einen geringen Bruchteil und die Hardware-Anforderungen deutlich reduziert werden“, dieses Fazit zog Peter Greschner, IT-Betreuer am Berufskolleg Höxter, gemeinsam mit den Kollegen aus Berufskollegs der Region.

„Mit der Xenocode Technologie werden Windows-Anwendungen virtualisiert. Dies hat den Vorteil, dass Applikationen nicht mehr lokal auf dem PC des Endanwenders installiert werden müssen, sie laufen von einem zentralen Rechner aus, der per Intranet angesteuert werden kann“, wie Michels erläuterte. Die Applikationen werden durch Xenocode in eine virtuelle Umgebung mit allen nötigen Informationen wie Registry-Einträgen und DLL-Dateien gepackt. „Diese virtualisierte EXE-Datei kann dann auf dem zentralen Server abgelegt und von den Mitarbeitern gemeinsam genutzt werden“, so Michels weiter. Michels demonstrierte in seinem Vortrag eindrucksvoll die einfache Handhabung und den Nutzen des neuen Werkzeugs.

Auch eine portable Nutzung auf Notebooks oder USB-Sticks sei problemlos möglich, wie Michels ergänzte. „Lokale Installationen mit ihrem hohen Administrationsaufwand sind dabei nicht mehr nötig“, was Arbeitszeit erspare. Xenocode arbeitet bei der Virtualisierung ausschließlich auf dem Anwendungslevel, dadurch entstehen keine erhöhten Anforderungen an die Hardwareumgebung und es können mehrere virtualisierte Anwendungen nebeneinander genutzt werden. „Diese Technologie stellt somit eine interessante Alternative zu den bisher üblich Verfahren, wie Nutzung von Terminal-Servern oder der herkömmlichen Softwareverteilung auf Fat-Clients dar“, zieht Michels sein Fazit.

Mit einem weiteren Kollegen ist Michels für die IT-Systeme aller Schulen im Kreis Höxter zuständig. Auf der Grundlage einer Vereinbarung mit den Städten arbeitet Michels an den unterschiedlichen Netzen der verschiedenen Schulen, so auch einen Tag am Berufskolleg Höxter. Greschner lobte abschließend die Arbeit der beiden Systemtechniker des Kreises. „So wird IT-Kompetenz in jede Schule gebracht.

 
  Volker Michels weist die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen im Kreis Höxter in das Programm Xenocode ein.