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GESUNDES FRÜHSTÜCK – GESUNDE SCHULE Berufskolleg Höxter serviert gemeinsam mit der Barmer: „Frühstück für Aufgeweckte“ |
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Höxter [sba]. Wie sieht ein guter Start in den Tag aus? Das Ernährungsprojekt „Frühstück für Aufgeweckte“ weiß nun, was gesund ist! Eigentlich sollte es jeder wissen! Und doch bringen die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs statt Vollkornbrot, Apfel, Möhren, Paprika und Kohlrabi noch immer überzuckerte Erfrischungsgetränke und Fastfood mit. „Was unsere Schüler im Laufe eines Schultages zu sich nehmen, das hat mit gesunder Ernährung nun wirklich nichts zu tun“, erklärt Marlis Hamel, Initiatorin des Projektes und OPUS- Beauftragte am Berufskolleg Höxter. Laut einer Studie des Verbraucherschutzministeriums ist jedes fünfte Kind und jeder fünfte Jugendliche in Deutschland übergewichtig. Gründe dafür sind vor allem mangelnde Bewegung und eine ungünstige Ernährung mit zu vielen Kalorien. Häufig machen sich viele Kinder und Jugendliche ohne Frühstück auf den Weg in die Schule. Dieser morgendliche Fehlstart hat Folgen, denn Kinder und Jugendliche sind in der Wachstumsphase ganz besonders auf die Energiezufuhr nach der nächtlichen Schlafpause angewiesen. Werden ihre Energiereserven am Morgen nicht aufgefüllt, leiden die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Neben körperlichen Auswirkungen wie Infektanfälligkeit, Appetitlosigkeit und Müdigkeit leiden Jugendliche, die übergewichtig sind, häufig unter Hänseleien in der Gruppe und mangelndem Selbstwertgefühl, ihr Wohlbefinden ist beeinträchtig. Ein vollwertiges Frühstück ist eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen (Schul) -Tag. Das Kollegium des Berufskollegs Höxter hat sich, mit Unterstützung der Barmer und deren Ernährungsberaterin Michaela Pöhner, dazu entschlossen mit den Lernenden aus der Handelsschule ein Ernährungsprojekt zu starten. An zwei Projekttagen lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundregeln einer gesunden Ernährung kennen. „Sie sollten fünf Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen, und dazu jeweils ein Getränk wie z.B. Wasser, selbst gemachte Saftschorle oder Früchtetee trinken. Wenn Sie dann noch an die tägliche Bewegung denken, bleiben Sie im Alter von vielen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes verschont“, verdeutlicht Pöhner. „Wie ist das denn bei mir? Ich gehe zum Sport ins Fitnessstudio und ich trinke nach dem Sport einen Eiweißshake, zählt der zu den täglichen Getränken, die gesund sind“? will ein sportbegeisterter Schüler wissen. Und so erfahren und erleben er und die übrigen Schüler, dass ein selbstgemachter Bananendrink wesentlich gesünder und außerdem noch kostengünstiger ist. „Hmm, ist das lecker“, so sein Urteil danach.
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