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  Studienfahrt der HHU 7 nach Warschau
 
 

Polnischer Schüleraustausch

Nach vielen Vorbereitungen traf sich unsere Klasse, die HHU7 des Berufkollegs Höxter,
am Sonntag den 6.11.2005 um 10 Uhr morgens am Holzmindener Bahnhof.
Nachdem alle anwesend waren und das Gepäck verstaut war, konnte eine interessante 12 stündige Reise nach Warschau beginnen. Zunächst fuhren wir über Braunschweig, Magdeburg nach Frankfurt / Oder. Von dort aus brachte uns der Warschau Express direkt Richtung polnische Hauptstadt.

Im Zug wurden dann ungefähr 7 mal unsere Ausweise kontrolliert, bevor wir dann endlich in unser Nachbarland einreisen durften. Um 22.30 erreichten wir schließlich den Bahnhof Warszawa Centralna, wo uns auch schon einige Gastschüler begrüßten. Wir erhielten alle ein Wochenticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und dann ging es mit der S-Bahn Richtung Jugendherberge. Da die Jugendherberge im 4. Stock lag, mussten wir erst 110 Treppenstufen erklimmen, bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten. Anschließend ging es für die meisten von uns direkt ins Bett.

Am Montag begann unser Tag sehr früh. Nach dem Frühstück erwartete uns eine Stadtführung mit dem Bus. Nach einem Museumsbesuch und zahlreichen Besichtigungen ging es dann zum Mittagessen zu Mc Donalds. Anschließend fuhren wir in den Kulturpalast, wo wir im 30 Stock eine schöne Aussicht über die ganze Stadt genießen durften. Später wurde uns noch das Warschauer Ghetto gezeigt, bevor es dann wieder Richtung Jugendherberge ging. Nach dem Abendessen ruhten wir uns noch ein wenig aus, bevor wir uns zum ersten Mal ins Warschauer Nachtleben stürzten.

Am Dienstag ging es dann in eine unserer Partnerschulen, mit der schon seit 10 Jahren ein Austausch stattfindet. Nach einigen Begrüßungsreden wurden uns noch eine weitere Partnerschule vorgestellt. Anschließend teilten wir uns in Gruppen auf. Die eine Gruppe machte Integrationsspiele und die andere machte Sport. Nach dem Mittagessen lernten wir dann noch einige polnische Vokabeln bevor wir frei hatten. Den Nachmittag verbrachten wir in kleineren Gruppen in der Altstadt. Um 18 ging es dann zu den Gastfamilien um Abend zu essen. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen. Obwohl die meisten Familien mit mehreren Personen in kleinen Drei-Zimmerwohnungen lebten, waren die polnischen Familien sehr gastfreundlich. Wir wurden sehr gut versorgt. Es gab reichlich und gut zu essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es mit unseren Austauschschülern wieder in die Stadt.

 


 

Am Mittwoch Morgen ging es dann in die nächste Schule, die sich dieses Jahr zum ersten Mal
am Austausch beteiligte. Zunächst bekamen wir eine kleine Schulführung, anschließend teilten wir uns in Gruppen auf und führten einige Projekte durch. Danach gab es in der Schule eine Modenshow und Mittagessen. Nach dem Essen hatten wir Zeit um die Stadt zu erkunden. Am Abend gingen wir wieder in die Familien, um uns zu stärken, bevor wir dann Warschau bei Nacht erlebten.

Am Donnerstag morgen trafen wir uns um 10 Uhr in unserer ersten Partnerschule. Unter dem Motto "Vision der Demokratie im XXI Jahrhundert " teilten wir uns in Gruppen wo wir entscheiden sollten, ob eine Brücke im Vogelschutzgebiet gebaut werden soll oder nicht. Anschließend ging es eine Schulstunde in den polnischen Matheunterricht. Nach dem Mittagessen hielt der Direktor noch eine Abschiedsrede. Den Nachmittag verbrachten wir wieder in kleineren Gruppen. Nach dem Abendessen trafen wir uns dann wieder alle, um gemeinsam loszuziehen.

Am Freitag morgen ging es für uns und unsere Austauschpartner schon um 8 Uhr mit dem Reisebus nach Kazimierz. Die ca. zweieinhalb stündige Hinfahrt nutzten die meisten um ein wenig Schlaf nachzuholen. Nach der Besichtigung einer Burgruine und eines Turmes aßen wir zu Mittag. Danach ging unsere Reise weiter zu einem Hofschmied, der uns seine beeindruckende Show vorführte. Auf der Rückfahrt in die polnische Hauptstadt machten wir noch einige Pausen und ein Gruppenfoto. Angekommen in der Jugendherberge, packten wir unsere Koffer und stürzten uns das letzte mal in das Warschauer Nachtleben.
Am Samstag morgen ging es dann sehr früh zum Bahnhof. Schnell gaben wir noch unsere letzten Sloties aus. Wir verabschiedeten uns von unseren freundlichen Gastgebern und begaben uns wieder in den Warschau Express. Die komplette Rückfahrt nach Deutschland verlief fast nur mit schlafen. Nachdem wir einen Zug verpassten, kamen wir erst um 21:32 mit 2 Stunden Verspätung wieder in Holzminden an.

Diese Fahrt war ein voller Erfolg, wir hatten viel Spaß, lernten eine andere Kultur kennen und es ergaben sich neue Freundschaften.

Im Juni werden die polnischen Schüler zu uns nach Höxter kommen, hoffentlich werden das genauso super Tage.