| englisch in der berufsschule |
vers: 00-08-30 |
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Berufskolleg
des Kreises Höxter für Wirtschaft und Verwaltung european vocational school germany |
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Die Welt spricht (auch) Englisch Englischunterricht
in der Berufsschule:
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Mit dem einheitlichen europäischen Markt, der im Januar 1993 verwirklicht wurde, sind das Interesse und der Bedarf an Fremdsprachen enorm gewachsen. Das gilt besonders für Fremdsprachen am Arbeitsplatz. Die exportorientierten Branchen, wie die Chemie, das Verkehrwesen, die Metall- und Elektroindustrie, der Groß- und Außenhandel, das Hotel- und Gaststättengewerbe und die Banken, beklagen seit langem die mangelnden Fremdsprachenkenntnisse der Auszubildenden. Für die Kaufleute gilt mehr denn je, daß man in seiner Muttersprache kaufen kann, aber in fremder Zunge verkaufen muß. Trotz des großen Bedarfs werden zur Zeit nur 2,5% der Berufsschülerinnen und -schüler in den alten Bundesländern in einer Fremdsprache ausgebiidet, vorwiegend in Englisch. Nur in Bayern und im Saarland gibt es eine Pflichtstunde Englisch pro Woche in der kaufmännischen Berufsschule. In Nordrhein-Westfalen wurden inzwischen vorläufìge Richtlinien und Lehrpläne für den Englischunterricht in der Berufsschule erarbeitet. Danach sollen die Auszubildenden einmal lernen, mit ausländischen Besuchern sprachlich angemessen umzugehen, und zum anderen sollen sie vorbereitet werden auf einen Einsatz im Ausland. Dabei wird natürlich nach Berufsfeldern unterschieden: Wirtschaft und Verwaltung Metalltechnik, Elektrotechnik und Gastgewerbe. Als Einstieg in diesen Unterricht wird in unserer Schule seit dem Schuljahr 1991/92 der Kurs "Englisch für Bankkaufleute" als Wahlpflichtfach angeboten. Der Kurs läuft über ein halbes Jahr für die Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres. In den folgenden Jahren konnten dann einige der Teilnehmer ein Praktikum in nordirischen Banken in der Grafschaft Londonderry absolvieren. In diesem Kurs steht natürlich die Fachsprache im Vordergrund, also hier das Englisch, das in Banken geläufig ist. Aufbauend auf den Kenntnissen aus den vorher besuchten Schulen wird das Fachvokabular vermittelt und angewandt. Dabei geht es mehr um das Sprechen und Hörverstehen als um das Schreiben und Lesen. Dementsprechend werden typische berufliche Situationen simuliert, wie Telefongespräche, Verkaufsgespräche und der Umgang mit Formularen. Daneben wird das Übersetzen geübt, weil das zur alltäglichen Praxis gehört. Die dabei gewonnenen Sprachkenntnisse sind unmittelbar im Beruf einsetzbar. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Landeskunde, die unerläßlich ist bei einem Einsatz im Ausland. In unsererem Kurs für Bankkaufleute werden deshalb die Probleme Irlands und insbesondere Nordirlands ausführlich erörtert, damit die Auszubildenden sich auf das Praktikum in Londonderry einstellen können. Die Aufenthalte wurden in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule, dem Limavady College of Further Education, und der First Trust Bank vorbereitet. Es gab einen großzügigen Zuschuß aus dem PETRA - Programm der Europäischen Union, das die internationale Berufsausbildung finanziell unterstützt. © lutz linde/ksh
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| Zuletzt bearbeitet: Sunday, 21-Sep-97 18:00 MESZ von franz goder |